Übergang an weiter- führende Schulen

Übergang an weiterführende Schulen

Alle Schülerinnen und Schüler, die die 6. Klasse unserer Schule besuchen, werden am Ende dieses Schuljahres an eine weiterführende Schule übergehen. Eine Schule auszuwählen, die für das jeweilige Mädchen bzw. den jeweiligen Jungen geeignete Bedingungen für die erfolgreiche Fortsetzung der Schullaufbahn bietet, ist eine wichtige Entscheidung, für die verschiedene Informationen und umfassende Erwägungen erforderlich sind. Diese Entscheidung liegt in der Verantwortung der jeweiligen Eltern; unser Pädagogenteam, insbesondere die Klassenlehrer(innen) des 6. Jahrgangs und die Schulleitung sind gerne bereit, die Schülerinnen und Schüler und natürlich deren Eltern zu beraten und zu unterstützen.

Alle Vorgänge in dieser Angelegenheit werden durch das Schulgesetz für Berlin im § 56 Übergang in die Sekundarstufe und den § 24 Übergang in die Sekundarstufe I der Grundschulverordnung des Landes Berlin geregelt.

Grundsätzliche diesbezügliche Informationen über das Schulsystem der Stadt Berlin erhalten Sie auf der Internetpräsentation der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Informationen über alle Schulen des Landes Berlin sind im Schulverzeichnis zu finden. Dort werden auch die möglichen Bildungswege darbestellt. Die Frage "Wohin nach der Grundschule?" wird auf der Internetpräsentation zum Übergang auf die weiterführenden Schulen thematisiert.

Alle wichtigen Sachverhalte zur Wahl einer weiterführenden Schule möchten wir Ihnen in einer eigens dafür organisierten Informationsveranstaltung am Mittwoch, dem 11. November 2015, um 19:00 Uhr in unserer Mensa darstellen. An diesem Abend werden auch Schulleiter verschiedener Schulformen Ihnen ihre jeweiligen Strukturen und Ziele vorstellen und bei Bedarf auf Ihre Fragen eingehen.

Um individuell auf die bisherige schulische Entwicklung des einzelnen Kindes einzugehen und die Eltern zum weiteren Bildungsweg zu beraten, werden die Klassenlehrerinnen im Zeitraum zwischen den Herbst- und den Winterferien zu Gesprächen einladen.

Die Übergabe der Förderprognose an die Eltern erfolgt am 29. Januar 2016. Diese von der Grundschule ausgearbeitete Förderprognose empfiehlt die Schulart, die für die weitere Entwicklung des betreffenden Kindes geeignet ist. Grundlage dafür sind gemäß § 56 Abs. 2 des Schulgesetzes die gezeigten Leistungen und die beobachteten Kompetenzen. Aus den Zeugnisnoten des zweiten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 5 und des ersten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 6 wird eine Durchschnittsnote gebildet; dabei werden die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften verstärkt (mit dem Faktor 2) berücksichtigt. Bis zu einer Durchschnittsnote von einschließlich 2,2 wird neben der Integrierten Sekundarschule auch das Gymnasium empfohlen. Darüber kann bei entsprechend starker Ausprägung der Merkmale, die die Lernkompetenz kennzeichnen, bis zu einer Durchschnittsnote von höchstens 2,7 auch eine Prognose für das Gymnasium erteilt werden.

Für die Anmeldung an den weiterführenden Schulen ist der Zeitraum vom 09. bis 23. Februar 2016 festgelegt.